Es hatte sich schon abgezeichnet, der Tag würde Regen bringen. Daher fragte ich am Vorabend nochmal vorsichtig nach, ob wir an dem Plan "Insel Mainau" festhalten wollten. Die Blicke die ich daraufhin erhielt sprachen von Erstaunen und sogar leichter Entrüstung. Klar, in Hamburg ist man ja doch eher rauhere Verhältnisse gewöhnt.
Da zumindest der Vormittag halbwegs trocken bleiben sollte, starteten wir bereits um 08:00. Das Schmetterlingshaus stand als letzter Punkt auf dem Programm, falls es dann schon regnen sollte. Es fing an, als wir grade auf dem Weg dahin waren. Zum Auto kamen wir wieder trocken, doch nach einem Zwischenstopp in Friedrichshafen ging es so richtig los (das Auto war hinterher sauber).
Auf jeden Fall hat es sich wieder gelohnt. Zu sehen gab es unter anderem Rosen, Lilien, Zierschnittlauch, Rhododenron, Pfingstrosen und wilde Wiesen mit Margeriten. Faszinierend war ein brütendes Schwanenpärchen, das gemeinsam daran arbeitete, das Nest mit dem Ei drin zu restaurieren. Im Schmetterlingshaus gab es mindestens einen Neuzugang, Attacus atlas, eine der größten Mottenarten der Welt.



















































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