Führung durch den israelitischen Friedhof in Hohenems

Meine Cousine ist Mutter, ich bin es auch. Wenn Väter am Vatertag auf Tour gehen dürfen, warum nicht auch Mütter am Muttertag? Statt unseres traditionellen Freitags war diesmal also der Sonntag dran. Die Idee eine Führung durch den israeltischen Friedhof in Hohenems wahrzunehmen kam von meiner Cousine (sie liefert die meisten Ideen, zieht auch immer Erkundigungen darüber ein, was wir am Zielort machen oder anschauen können).

Wir reisten an mit dem Zug und spazierten zum Zielort. Alleine der Spaziergang dahin war schon schön. Ich wusste bisher nicht viel über jüdische Traditionen im Zusammenhang mit Begräbnissen und Gräbern. Keine Grabpflege, einfach wachsen lassen, was da eben so wächst. Ich fand den Ort zauberhaft, überall grün, die Sonne schien zwischen den Bäumen. Meine Augen waren die ganze Zeit am Rumstreunen, sodass meine Ohren nicht wirklich viel von dem ins Gehirn weiterleiteten, was gesagt wurde. Auf visuelle Reize habe ich immer schon wesentlich stärker reagiert als auf das, was man mir erzählt ;).

Zurück zum Bahnhof machten wir einen kleinen Umweg. Ohne es geplant zu haben erreichten wir den Bahnhof wenige Minuten vor Abfahrt des Zugs nach Hause. Und da es so schön war und früh genug, stieß ich später draußen im Garten noch mit meiner Mama auf den Muttertag an.

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