Es drohte einer dieser Sonntage zu werden, an denen ich mich nicht vom Computer losreißen kann, und bis Abendessenzeit ist, programmiere. Dabei hab' ich nicht nur Urlaub, sondern nahm mir vor, diese Zeit eben nicht so viel vor dem Monitor zu verbringen. Und genau dessen wurde ich mir gewahr, als ich kurz nach Mittag aus dem Fenster sah, und eine leise Idee von Blau über der Dunstglocke, die über uns hing, erahnte.
Da konnte ich dann nicht mehr an mich halten und blies zum Aufbruch, erstmal checken, welchen Bus wir noch erwischen, fertig machen, Ausrüstung einpacken (wenn wir zu zweit gehen, sind die Kapazitäten größer, da gehen sich auch mal zwei Kameras aus), rein in den Bus bis zur Pfänderbahn. Ich hatte auch mit dem Gedanken gespielt, zu Fuß raufzusteigen, doch so dick eingepackt wie ich bei um die 0 Grad bin, mochte ich das dann doch nicht. Also hoch mit der Bahn. Die Fahrt war spannend. Nebel, Bäume mit Raureif, der Durchbruch in die nebelfreie, sonnige Zone... Das hielt ich mit der D850 und dem Sigma 24-70mm/f2.8 fest.
Wir gingen weiter bis zu Spitze und wärmten uns mit einem Jagertee. Hier wechselte ich dann zur Z8 mit dem Tamron 35-150mm/f 2-2.8. Anschließend ging's zurück zur Bergstation, doch vor der Abfahrt ging ich noch Stück weit in den Wildpark. Und da sah ich die Rehe auf dem Bergkamm im Gegenlicht, in dem ich kaum was erkennen konnte, doch ich hielt drauf.
Von der Talstation gingen wir zu Fuß bis zum Bahnhof und nahmen den 102er nach Hause. So hatten wir nach dem Berg auch noch ein bisschen See.
















































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