Unzählige Male daran vorbeigefahren - mit dem Zug oder dem Auto - und nie bemerkt, steht da die Burg Neuburg auf dem Schlosshügel der Gemeinde Koblach. Das Wetter sei ja nun nicht so "gut", raus wollten wir trotzdem, und meine Cousine, nie um eine Idee verlegen wohin wir gehen könnten, schlug die Burg als Ausflugsziel vor.
Kein Problem für mich, Kleidung kann man schließlich schichten, und was gibt es schöneres, als nach einer herbstlich-/winterlichen Tour ins warme Heim zurückzukehren.
Der REX brachte uns bis Götzis, der 460er Landbus bis zur Station Herrschaftswiesen, und da war es dann nicht mehr weit bis zu Ziel. Beeindruckend fand ich die Größe der einstigen Burganlage. Wenn man sich vorstellt, wie das mal war, bewohnt von Menschen, belebt von ihren Aktivitäten - spannend. Und auch die vielen kleinen Erkundungswege um und die eigentliche Burg - nicht so, wie man's sonst kennt, Plattformen, hingebaute Treppen - nein, den Weg muss man erklimmen wie er eben ist.
Der Bereich um die Burg ist ein Naturschutzgebiet, und das macht einen Ausflug dahin nochmal reichhaltiger. Uns hat es gefallen. Wir waren nicht all zu lange unterwegs (obwohl wir von dort weg zu Fuß nach Götzis zum Bahnhof spazierten) und es war genau das Richtige für einen Nachmittag gegen Jahresende, an dem es früh dunkel wird.
Dabei hatte ich heute die D850 mit dem AF-S Nikkor 50mm f/1.8, meinem ersten Vollformatobjektiv, das klein ist und leicht, und doch eine tolle Optik liefert. Die letzten Fotos entstanden mit dem 100mm Tokina Macro. Da das auch recht klein und leicht ist, fiel es praktisch nicht ins Gewicht. Allerdings fiel mir auf, dass es bei den heutigen Lichtverhältnissen zu einer starken chromatischen Aberration neigte.























































Schreibe einen Kommentar