Die Hitze macht nicht nur den Menschen zu schaffen, sondern auch den Tieren. Man sieht in der Hitze Vögel mit offenen Schnabel, da sie - wie Hunde - auf ein Luftkühlsystem angewiesen sind. Auch für Hunde kann die Hitze belastend sein. Bei Spiky mussten wir feststellen, Frühstück und Spaziergänge bei Hitze vertragen sich gar nicht. Es kann dann schon mal passieren, dass die Mahlzeit wieder hoch kommt.
Bei uns ist es schon seit mehreren Sommern Tradition, Wasserbehälter für Tiere im Garten aufzustellen. Vor drei Tagen, als wir des nachts draußen hockten und uns leise unterhielten, hörte ich unseren Gartenigel, der sich an einem der Wasserbehälter einfand, und erstmal ordentlich den Wasserspiegel darin senkte, bevor er zum Mehlwurmsnack überging, den wir ihm mehr oder weniger regelmäßig kredenzen. Das Wasser war offenhörbar weit wichtiger als der Snack.
Doch nicht nur der Igel findet sich ein um zu trinken. Auch Nachbars Katze hatten wir schon hier, und zahlreiche Vögel - Spatzen, Amseln, Meisen, und auch Insekten. Eine Biene war in den Wasserhahn hineingekrochen, um sich an dem Tropfen, der da noch hing, zu tränken.
Mittlerweile habe ich ein System - 4 Behälter, davon 2 immer gefüllt, 2 lasse ich in der Sonne austrocknen, und tausche alle paar Tage durch. Nebenbei gibt es noch eine kleine Wasserschale am Vogelhäuschen. Ich lege immer auch noch 2, 3 Steine in die Behälter, damit auch Inseken eine Chance haben Wasser zu holen ohne gleich zu ertrinken. Es kann ein bisschen dauern, bevor Vögel eine Tränke annehmen, doch ist sie mal akzeptiert und etabliert, ist so ein Vogelbad im Garten ein viel besuchter Ort.

























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