Ein Besuch im Schattenburg-Musum in Feldkirch

So manche Burg(ruine) haben meine Cousine und ich ja mittlerweile schon eingenommen. Gerne erinnern wir uns zum Beispiel an unseren Ausflug nach Werdenberg. Für heute hatten wir bis gestern Nachmittag noch kein Programm. Die Wetterprognosen waren nicht sehr freiluftfreundlich, also genau die richtige Gelgenheit für einen Museumsbesuch. Die Wahl fiel auf das Schattenburgmuseum in Feldkirch.

Als Verbindung hatten wir uns den R1 ausgesucht. Bislang hatte ich diese Linie noch gar nicht gekannt (neu, oder zu lange nicht mehr nachgesehen, weil ich die gängigen REX und S-Verbindungen im Kopf hatte?). Zum Bahnhof gingen wir gemeinsam, da war es sogar trocken. Wir hatten uns einiges zu erzählen, und so verging die Zeit bis Feldkirch wie im Flug.

Ein Ticket kostet EUR 9,00, Rucksäcke und Taschen müssen ins Schließfach. Kameras sind erlaubt, Blitze nicht. Das hätte ich ohnedies nicht vorgesehen. Einen Aufsteckblitz führe ich eher selten mit mir. Mein Werkzeug heute war die Z8 mit dem 28-75mm f/2.8. Die Lichtverhältnisse waren stellenweise eine Herausforderung, und die ISO schnellte nach oben, doch das waren Ausnahmefälle.

Die Tour durch die 18 begehbaren Räume der Burg war spannend, denn es gibt viel zu sehen. Gebrauchsgegenstände, Kunst, Möbel, Waffen und Einblicke in die damalige Handwerkskunst demonstrieren, dass sich die Menschen der Zeit in vielerlei Hinsicht zu helfen wussten. Es sah eigentlich auch recht gemütlich aus, nur kalt war's... Je höher es hinauf ging, umso frischer wurde es. Dass die Maueröffnungen verglast waren, bewirkte wärmetechnisch praktisch nichts. Um so eine Burg zu heizen (resp. zumindest einen Raum der ein offenes Kamin hatte) brauchte es ganz schön Holz.

Was für einen Komfort wir heute genießen, alleine durch moderne Heizungssysteme! - Andererseits was die Menschen früher alles aus natürlichen Materialien anfertigten, wofür heute Kunststoffe eingesetzt werden, beeindruckt mich fast noch mehr.

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