Grade mal eine Zugstunde entfernt (plus eine Minute, wenn man's genau nehmen möchte), und doch noch völlig unbekannt für mich war bis heute die Stadt Ravensburg. Hin (und zurück) kommt man mit einem alten Bekannten, dem RE3 Richtung Ulm, der im Bahnhof Friedrichshafen Stadt die Fahrtrichtung ändert, und einen dann am nächsten Halt bereits in Ravensburg absetzt.
Wir hatten keine speziellen Ziele. Es gab wohl einen Cafétipp von einem Bekannten "geht in die Stippe", nach dem wir Ausschau hielten, jedoch nicht fündig wurden. Ansonsten ließen wir uns von unserer Nase leiten. Die führte uns in Richtung Veitsburg, von wo aus man einen schönen Ausblick auf die Stadt hat. Die Wolken waren sogar gnädig mit uns und schoben sich ein bisschen zur Seite für einen fotogenen Himmel. Es gab einen Park, und der Weg hinunter in die Altstadt mäanderte harmonisch durch Naturgrün aber auch so manche liebevoll gepflanzte Rose. Fasziniert von der Insektenwelt brauchten wir dann um einiges länger hinunter als wir dachten.
Noch irgendwo einen Kaffee wollten wir trinken, nach einer sinnvollen Verbindung nach Hause suchen, und dann uns dann zum Bahnhof bewegen. Wir steuerten also ein Kaffee an, und auf den Karten da drinnen stand "Stippe". Punktlandung! Und es gefiel uns sehr. Vor allem mir, wegen des inspirierten vegetarischen Angebots, aber auch wegen des verspielt künstlerischen Ambientes.
Wir mochten Ravensburg, und ich schätze, das war nicht meine letzte Reise dahin. Es gibt viel schöne Läden zum Stöbern, mit Büchern und Spielen (wen wundert's), schöne Straßen und Gebäude, und soweit wir es erlebten, sind ansässige Menschen und Hunde freundlich und zuvorkommend.

























































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