Wenn man sich auf den Weg macht um bestimmte Fotos zu bekommen, läuft es nicht immer so, wie man sich das vorstellt. Als ich es auf ein Meisenfoto abgesehen hatte, mit ausgelegtem Köder (kleines Stückchen Cashewnuss), kam der kleine Federträger just in dem Moment, als ich grade nicht durch den Kamerafokus auf die Stelle blickte. Und schupp, weg war er auch schon wieder, ehe die Kamera überhaupt angehoben hatte...
Heute waren wir angetreten, um den aufgehenden Mond zu fotografieren. Früh genug dran waren wir, der ausgewählte Posten war optimal, und die Abensonne tauchte die Welt in goldenes Licht. Es war wirklich schön. Allerdings wurde es zunhemend kühler und feucht. Die Kameras und Objektive beschlugen, und über der Wiese zog Nebel auf.
Der Mond hingegen war nicht zu sehen, er ging verborgen hinter Wolken auf. Da kam nicht mal ein Schimmer durch. Erst auf dem Weg zurück zum Auto wurde der rötliche Schein des Mondes fallweise sichtbar. Es war ein ziemliches Stück zu Fuß, und recht abenteuerlich, in stockdunkler Nacht ein Stück des Weges durch den dunklen Wald gehen zu müssen. Glücklicherweisen hatten wir Stirnlampen dabei.
Auf der Heimfahrt hockte ein Tier auf der Straße, und wir erkannten, dass es ein Biber war. Die Kameras waren natürlich im Kofferraum, so gab's nur ein Handyfoto.
Als wir dann zu Hause waren, stand der Mond voll und ganz sichtbar im Teilschatten.




















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