Wie viele von den Schritten gestern auf's Konto der Wanderung gehen, weiß ich nicht genau. Ich schätze beim Start in Kehlegg um etwa halb vier Uhr nachmittags, da hatte ich bereits um die 6.000 drauf. Ziel war Rudach, wo wir wegen der Streuwiesen hin wollten, ein paar Blumenfotos machen, und dann wieder zurück. Es stellte sich dann allerdings als zu verlockend dar, weiterzugehen, anstatt umzukehren.
Die Planänderung war dann, Richtung Gütle zu wandern, und den Weg über die Ammannsbrücke zu nehmen. Wir gelangten auf wunderschöne Wanderwege, gingen durch Wald und über Wiesen. Pferde grasten friedlich in ihrer Koppel, so schön und anmutig, wie die Natur sie geschaffen hatte. Das Abendlicht ließ die grünen Blätter leuchten.
Schließlich erreichten wir unser Ziel, die Ammansbrücke. Da drüber zu gehen (der Boden besteht aus lauter aneinandergelegten Rundlingen, die nicht fixiert wurden) hat eine ganz eigene Qualität. Der Ausblick in die Schlucht ist beeindruckend.
Die Strecke insgesamt war lang, und ich spürte zwischendurch Ermüdungserscheingungen, überwand den Punkt allerdings, zumal wir ermittelten, dass wir weniger als die angezeigte restliche halbe Stunde Zeit hatten, um noch den letzten Bus zum Bahnhof zu erwischen.
Als wir ankamen, stand der Bus da noch. Glücklich und angenehm müde stiegen wir ein. Auf meinen Zug nach Hause musste ich noch ein wenig warten, und kam schließlich noch vor neun Uhr abends zuhause an.









































































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