Einmal Weinfest Konstanz und zurück (mit Hindernissen)

Zwar führt die schnellste Route nach Konstanz mit der Bahn durch die Schweiz, doch beim Weinfest machen wir eine Ausnahme. Da geht es mit Bodo bis Friedrichshafen, wo wir dann in den Katamaran nach Konstanz einsteigen. Das wollten wir um 15:00 Uhr machen, entsprechend war die Reise geplant. Mit dem REX um 13:45 bis Reutin, den IRE 3 nach Ulm besteigen, raus in Friedrichshafen Stadt, zum Hafen spaziert, rein in den Katamaran, Weinfest, 18:30 zurück, und mit dem 19:00 Uhr Katamaran nach Friedrichshafen...

Die Realität: REX kam später und erreichte Reutin erst, nach dem IRE 3 schon weg war. Der nächste sollte erst in einer Stunde kommen. Also blieben wir im REX bis zur Insel und nahmen den RB 93, schon wissend, dass der Katamaran um 15:00 Uhr unerreichbar geworden war (auch diese Bahn war nicht ganz pünktlich...). Doch warum nicht auch mal ein wenig durch die Seepromenade Friedrichshafen bummeln.
Und dann hätten wir Das Weinfest schon wieder verlassen sollen, als es grade am schönsten war. Um 21:00 Uhr ging schließlich auch noch ein Katamaran nach Friedrichshafen.

Das klappte perfekt. Allerdings hatte der IRE 3, der um 22:31 nach Lindau hätte starten wollen, ein wenig Verspätung. Als er auf die Insel fuhr, sahen wir grade noch "unsere" S1 an uns vorbeifahren. Doch die S1 fährt im Halbstundentakt, die nächste fuhr bereits nach ein paar Minuten ein (um dann etwa 20 Minuten im Insel-Bahnhof zu stehen). So schafften wir es noch, vor Mitternacht zuhause anzukommen - 2 Minuten vor...

Zum Weinfest selbst: da fiel schon mal auf, dass sie die Taschen und Rucksäcke der Besucher filzen (dürfen die das eigentlich?). Nicht etwa aus Sicherheitsgründen, sondern um den Leuten ggf. ihre Wasserflaschen abzuknöpfen (was offenbar eine generelle neue Gepflogenheit darstellt, die ich unerhört finde). Die Veranstalter würden das so wünschen. Das gefiel nicht allen so gut. Ein Besucher warf seine Flasche wütend auf die Straße, woraufhin ihm ein Security Mann geduldig erklärte, es käme nicht so gut an, wenn jemand Flaschen nach Passanten warf. Wie auch immer, so viel Wasser können sie drinnen doch gar nie verkaufen, als dass sich der Personaleinsatz lohnte...?

Nachdem wir dann einen Sitzplatz in netter Gesellschaft gefunden hatten, konnte die Freude an dem Abend nichs mehr trüben. Wir besuchten auch wieder die lauschige Cocktailbar, die wir bereits beim letzten Weinfest entdeckt hatten. Ein tolles, engagiertes Team sorgt hier nicht nur für spannende Getränkemischungen, sondern auch für gute Laune. Nächstes Jahre wieder? - Mal schauen, bin geneigt.

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