Es war auch diesmal wieder die Schwitznummer. Wird es den Nachmittag verregnen? Soll das Event verschoben werden auf den nächsten (eh wieder Regen-)Sonntag...? Nein. Diesmal blieb der Termin stehen. Es regnete am Morgen in Bregenz, es regnete Mittags in Lorüns, die Prognosen für den Nachmittag waren nicht erbaulich. Doch plötzlich hörte der Regen auf, und die Straße begann zu trocknen. Die unter Dach untergebrachten Stühle wurden rausgestellt. Es war zwar frisch, aber trocken, und das blieb es - mit Ausnahme eines kurzen Abschnitts in dem es nochmal tröpfelte - den ganzen Nachmittag.
Dass ich mal so viel über's Wetter schreibe hatte ich mir nicht vorgestellt. Klar ist das Atelier unter Dach (in einem ehemaligen Ziegenstall), doch es wird ja auch ein wenig darauf gesetzt, dass Radfahrer unterwegs sind, dass sich vor dem Atelier im Freien Menschen aufhalten, und dabei schon mal Neugier wecken. Dass Radfahrer anhielten, kam heute nicht so oft vor. Dafür reiste so mancher mit dem Zug an, um einen Blick auf die ausgestellten Bilder zu werfen oder sich gar näher vertraut mit den Techniken des Einlegens und der Aquarellmalerei zu machen.
Elmar Frick malte live, einfach so aus dem Stehgreif, ohne Skizze, ohne Vorlage. Es war spannend zu sehen, wie ein Aquarell entsteht (hier verweise ich auf den Blogpost auf der Website von Markus Khüny), und am Ende den Eindruck von Details erweckt, die gar nie aufgemalt worden sind. Und doch sieht man sie irgendwie. Es liegt vielleicht aber auch einfach am Stil von Elmar, dessen Bilder ich toll finde (im Geiste hab' ich mir schon eins ausgesucht).

























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