Rheinfälle, zweiter Anlauf mit Bodenseeticket und der SBB

Was wir vor drei Wochen lernten: Wenn du mit dem Bodenseeticket sicher am gewünschten Ort zur gewünschten Zeit ankommen willst, fahre nicht über Deutschland (Reisende müssen sich auf ihre Verbindungen und Anschlüsse verlassen können, sonst wird das halt einfach nichts). Stattdessen schalte dein Roaming aus und setze auf die SBB. Mit den Schweizer Verbindungen hatten wir erst einmal einen Anschluss verpasst, das war der in St. Margrethen, und von da geht alle halbe Stunde eine S3 nach Hause. Alle anderen Touren über die Schweiz waren plänmäßig verlaufen.

Dass wir bei Ausflügen über die Schweiz zwei oder mehrmals umsteigen müssen, gehört fast schon zur Normalität. Und das hat bisher immer geklappt und uns pünktlich ans Ziel gebracht. Und auch heute klappte jede Verbindung wie am Schnürchen. Nach St. Margrethen brachte uns die S3. Zurück nahmen wir dieselbe Route (auch wenn es zeitnah eine Verbindung nach Friedrichshafen gegeben hätte, die wir gerne genommen hätten, doch wer weiß, wann wir dann nach Hause gekommen wären...).

Nach Ankunft in Schaffhausen stand da bereits eine S12 Richtung Zürich, die nach Neuhausen fuhr, und als Station danach direkt zum Schloss Laufen an den Rheinfällen. Das war so gar nicht geplant gewesen (wir dachten, wir müssten einen Bus nehmen). Wenn man aus dem Zug steigt, kann man das Wasser bereits tosen hören, und gelangt direkt zum Eingang des Trails zu den Aussichtsplattformen an den Fällen.

Für mich war das der allererste Besuch der Rheinfälle. Mehr intuitiv als bewusst hatte ich dennoch alles richtig gemacht: die passende Ausrüstung (Objektiv: 28 - 75mm), eine spritzfeste Jacke und einen "Regenmantel" für Kamera und Objektiv (oh ja, wenn man eine Bootsfahrt - vor allem die zum Felsen - macht, braucht man den!).

Und dann spielte nach einem regennassen Morgen auch noch das Wetter mit. Besser als es heute lief, hätte es gar nicht sein können. Wir verbrachten einen großartigen Tag mit vollem Programm inklusive Felsenfahrt. Den Weg nach Schaffhausen legten wir zu Fuß zurück.

Was wir noch aufgefallen war: wie sauber und klar das Wasser des Rheins hier war, diese schöne grüne Farbe, und wie weit man auf den Grund des Rheins sehen konnte.

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