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Hohenems-Tour zur Burg „Alt Ems“

Wer Sonne sucht, kann auch leicht mal Nebel ernten.

Geplant war eigentlich eine Ried Runde, jedenfalls soweit wir noch davon ausgegangen waren, dass der Freitag sonnig sein wird. Statt in die S3 Richtung Hard stiegen wir dann kurzentschlossen in die S1 Richtung Bludenz bis wir ein wenig Sonne sahen. Das war in Hohenems, und dort stiegen wir aus, noch ganz ohne Plan. Bei den ersten Wanderschildern die wir fanden fiel die Wahl dann auf die Burg „Alt Ems“.

Kaum unterwegs, wich die Sonne auch hier zuerst bedecktem Himmel und Dunst, bis wir im letzten Drittel des Weges dann von richtigem Nebel umgeben waren. Manchmal unterhielten wir uns, manchmal genossen wir einfach die beinahe Stille. Es waren nur wenige Menschen unterwegs. Von Ferne hörten wir das leise Rauschen der Autobahn, und unter unseren Füßen Herbstlaubrascheln.

Warm war es nicht, doch der Körper erhitzt sich beim Aufwärtsgehen ohnedies von selbst genug. Die Bäume kurz vor dem Ziel waren teilweise völlig umhüllt vom Nebel. Oben erhob sich dann die Burg groß und mächtig vor einer gespenstisch schönen Kulisse. Was für eine fantastische Stimmung, ich glaube, unsere Begeisterung über An- und Ausblicke hätte größer kaum sein können.

Anschließend entdeckten wir noch „Frida“, einen zauberhaften Bioladen mit Café mit urgemütlicher Atmosphäre. Den Zug den wir eigentlich nehmen wollten, verpassten wir, und stiegen, statt eine Viertel Stunde auf den nächsten zu warten, einfach in den Bus, der uns bis nach Hause brachte.

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