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Wo die Lilien blühen – Naturschutzgebiet Bangs-Matschels

Der westlichste Ort Österreichs, ein Ortsteil von Nofels, das wiederum zu Feldkirch gehört, war heute unser Ausgangsort, um das Naturschutzgebiet Bangs-Matschels zu erkunden. Die Wiesen dort werden nicht gedüngt und sind für ihre Lilien bekannt, die um diese Jahreszeit blühen.

Anfahrt

Mit dem REX nach Feldkirch, dort den 4er Bus nehmen, und am Gasthaus Stern in Bangs aussteigen. Von da ging es ein Stück der Straße entlang bis zu einer Brücke, die über den Spiersbach führt, an dessen Ufer entlang ein Weg führt.

Nur selten begegneten wir jemandem, und wir waren nur von Naturgeräuschen umgeben. Was uns bald auffiel waren dunkelblaue – wie wir glaubten – Schmetteringe. Nach dem Wechseln der Linse auf Sigma 150mm f/2.8 APO EX DG HSM Macro (aus zweiter Hand eine Stunde bevor es losging angekommen) war jedoch zu erkennen, dass es sich um Libellen handelt. Unter der Brücke zu der wir später gelangten, und neben der ein Treppchen nah ans Wasser führte, hatten wir Gelegenheit, sie von ein wenig näher zu beobachten.

Mir fielen besonders die zahlreichen verschiedenen Grasarten und Schmetterlinge auf, die unseren unseren Wegkreuzten.

In der Annahme, Fahrradweg und schmaler Uferweg auf der anderen Seite der Brücke würden parallel verlaufen, nahmen wir den schmalen Weg Richtung Illspitz. Dort kamen wir jedoch nicht an, sondern suchten stattdessen den Verbindungsweg zurück. Der Pfad war offenbar nicht viel begangen und führte durch Wald, Wiesen und Sumpfpflanzen.

Zuguterletzt landeten wir nach über 3 Stunden und mehr als 9 zurückgelegten Kilometern bei der Kirche in Nofels, wo wir ein paar Minuten später wieder den 4er-Bus zum Bahnhof bestiegen.

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